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Zeichnung & Copyright: Ursula Zednicek
Hermann Hesse berührt uns mit seiner bilderreichen, poetischen Sprache und nimmt uns mit in Piktor’s Paradies. Seine Geschichte ist eine sinnenfrohe, lebendige und lebenslustige und spricht von unseren eigenen Ver-Wandlungs-Wegen.
Die Symbole und reichen Bilder erleben wir in den hierfür choreographierten Tänzen. Im mit-einander nimmt das zauberhaft Geahnte, das Ersehnte Gestalt an ...
„... Zwischen all den Blumen stand Piktor voll Sehnsucht und banger Freude. Sein Herz, als ob es eine Glocke wär, schlug schwer, schlug sehr; es brannte ins Unbekannte, ins zauberhaft Geahnte sehnlich sein Begehr. .....“
„ ..... Nun war alles gut, die Welt war in Ordnung, nun erst war das Paradies gefunden. ... Er war verwandelt. Und weil er dieses Mal die richtige, die ewige Verwandlung erreicht hatte, weil er aus einem Halben ein Ganzes geworden war, konnte er sich von Stund an weiter verwandeln, so viel er wollte. Ständig floss der Zauberstrom des Werdens durch sein Blut, ewig hatte er Teil an der allstündlich erstehenden Schöpfung. ...“
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